Frohes Vorbereiten auf frohe Ostern

Ich freue mich so sehr auf Ostern. Weil es den Neuanfang feiert: So aus dem Leben durch den Tod hindurch wieder ins Leben hinein. Denn dass der Tod in uns weint, ist nicht das Ende.

Und ich freue mich – das wird jedes Jahr stärker, oder? – weil wir wir uns mit so großen Schritten der Wärme nähern, den milden Frühlingsabenden. Den leichteren Kleidern, dem Barfußlaufen, dem Draußenessen und dem noch-länger-Federballspielen. Bis es WIRKLICH zu finster ist oder der letzte Ball unerreichbar hoch gestrandet. In der Regenrinne. Da? Nein, weiter drüben… Jetzt hast Du ihn.

Ganz besonders freue ich mich in diesem Jahr über das Malen. Nicht nur Hühnereier – in allen Größen übers ganze Jahr gesammelt – werden wir bemalen, sondern so richtig in die Vollen gehen.

Eier, in Zwiebelschalen gekocht und gefärbt, sind meine klassische Lieblingstechnik.



Eine Halterung habe ich besorgt, weil ein ruhendes Werkstück der Beginn von allem guten Handwerk ist. Mit ganz viel Ruhe und Muße und Tee. Und neu ist daran die Ruhe sowie die Muße, denn zu normalen Zeiten würden wir jetzt sehr viel Zeit im Auto verbringen und vermutlich Bibi Blocksberg anhören..

Und dann können wir uns noch voll im großen Format austoben – Dank eines sehr netten Verkäufers bei einem hiesigen Supermarkt: Er hat uns die Werbeplakate geschenkt, die er nicht mehr brauchte. Für uns sind sie wie Leinwände, im Format DINA0. Mit Schwung drauf los.

Vielleicht bauen wir auch ein riesiges Mensch-ärger-Dich-nicht? Und bilden Teams aus Kuscheltieren. Oder angemalten Steinen. Oder oder oder.

Halterung zum Malen: HIER

Frederick – ein Kinderbuch, das die Kraft der Poesie feiert, ist ewig schön: HIER


Drei mit Acryl bemalte Steine habe ich an einem Grab nieder gelegt. Bemalt in der Lieblingsfarbe eines Menschen, der uns in Gewissheit bestärkte. Dass wir aus dem Leben hinaus fallen können, aber nicht aus der Liebe.



Diese Gewissheit leuchtet hell. Wie Feuer. Wie Farbe. Wie Osterglocken.

Viele Grüße aus dem Garten,

Maria