Angst, Mut, Schwung – Worauf es beim Optimieren ankommt

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Wenn Du auf der Suche bist nach Ideen, wie Dein Zuhause, Deine Ausbildung, Deine Karriere, Dein Kinderwunsch, Deine Kindererziehung, Dein Look, Deine Beziehungen, Deine Gesundheit, Dein Planet, also alles, schöner, glücklicher, erfolgreicher, besser werden könnten, als sie es momentan sind, dann sind da zwei Energien aktiv: Angst und Mut. Um die beiden zu wissen ist entscheidend, denn ob Du um die eine oder den anderen kreist, macht den großen Unterschied zwischen Glück und Unglück, Weisheit oder Verwirrung.

Angst (und wie sie sich zeigt) als Mittelpunkt

Die Angst erzählt Dir, dass Du erstens ein Problem mit Deinen bisherigen Umständen hast (womit sie richtig liegen kann). Und zweitens, dass Du die Lösung dafür nicht in Dir, sondern außerhalb finden wirst. Da geht der Holzweg los. Sie redet Dir ein, Du müsstest suchen, such‘ schon, und wehe Du findest nicht, und wenn Du findest, dann gibt es bestimmt noch etwas besseres… Blabla.

Weil Angst weiß, dass Du ihr beschäftigt maximal ausgeliefert bist, knetbar wie weiches Plastellin, lässt sie Dich nicht zur Ruhe kommen. Sie schickt Dir wöchentlich Trends wie „white living“, „scandi chique“, lädt Dich ein, die Marie-Kondo-Methode auf netflix zu schauen, stellt amazon, itunes und die Regale Deines Buchhändlers voll mit Ratgebern zu allen Themen, die Dich ansatzweise interessieren könnten – ineinander so widersprüchlich, dass Dein Zweifel immer neue Nahrung findet. Lässt das noch in Talk-Shows durchkauen und drängt Dich irgendetwas hochzusteigen: Karriereleiter, Bewusstseinsstufen und so weiter. Sie liefert Dich tausenden Ideen aus, bis Du Dich nicht mehr spürst, und dann hat sie Dich da, wo sie Dich will: Außerhalb Deines Zentrums. Weit weg von Dir selbst. Verlassen von allen guten Geistern.

Du kommst Deinem Ziel trotz großer Anstrengung und dauernder Beschäftigung kein bisschen näher. Das ist so, als würdest Du auf der Umlaufbahn der Angst unterwegs sein. Sie ist Dein Zentrum, an ihr richtest Du Dich aus wie der Mond an der Erde. Ausgeschlossen ist, dass Du auf der Schiene zur Ruhe kommen kannst.

Mut (und wie er sich zeigt) als Mittelpunkt

Die zweite Energie ist der Mut: Der sagt Dir ebenfalls, dass Du Wege zur Zufriedenheit suchen solltest und dass Du noch nicht fertig bist in Deiner Entwicklung. Weil beispielsweise das ständige Chaos im Bastelregal/Kleiderschrank/der Garage mal endlich eine dauerhafte Ordnung braucht, oder weil es schon Sinn macht, dass Du Deine Talente richtig gut entwickelst und nicht nur E-Moll auf der Gitarre greifen lernst, weil’s so viel schöne Musik mit F-Dur-Akkorden gibt! Du kannst auch schlecht einen Motor reparieren, wenn Du von Physik und Mathematik keine Ahnung hast.

Es ist sinnvoll, sich Rat zu suchen. Jeder Lehrling braucht einen Meister, jeder Geselle muss auf die Walz, weil ganz allein, ohne Anregungen, schwimmst Du nur in Deiner eigenen Suppe. Nur zeigt Mut Dir im Gegensatz zur Angst die richtigen Wege, die Königswege, die Dich wirklich ans Ziel bringen. Unumwunden, ohne Umwege, ohne Stress, ganz simpel. Nicht verzweifelt suchend, sondern erhaben schreitend. Der Unterschied: Mit Mut im Zentrum kreist Du um die Liebe. Um die unerschütterliche Gewissheit, dass Du Dich nicht aus Mangel, sondern aus Kraft entwickelst. Nicht, um frei von etwas zu werden, sondern um frei zu etwas zu werden. Du entwickelst Dich, nicht um Ansprüchen zu genügen, sondern um Dich zu einem Menschen zu entwickeln, der der Welt noch Schöneres hinzu fügen kann. Und ihre Schönheit noch bewusster genießt. Und sich zum Werkzeug macht für die Liebe, ihre Kraft, ihre Exzellenz, ihre Großartigkeit. Allein der Versuch schon ist Erfolg. Und die faktische Entwicklung zu Größerem, Besseren, Schöneren ist nicht mehr lästig, sondern ereignet sich schwungvoll mit Dir am Dirigentenpult.

Denn es ist so: Du weißt selbst ganz genau, was Du brauchst und willst. Dazu brauchst Du keinen Ernährungsratgeber, kein Punktesystem von Weight-Watchers, keine Aufräum-Experten, keine youtube-Tutorials, keinen Finanzguru, keinen Ratgeber von „schöner wohnen“ und sonstigen Konsum-Kolporteuren.

Was Du brauchst, ist in Dir, Du wunderbares Wesen!

Viele Grüße aus dem Garten,

Maria

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