Katzenparty für Kinder

am

Gestern habe ich acht Kinder  in Katzen verwandelt. Sie miauten und schnurrten sich durch den Nachmittag. Auf den Fotos wirkt’s nicht so fröhlich, wie’s war, aber für exzellentes Shooten blieb kaum Zeit (entweder brauchte jemand etwas oder von allem etwas oder hatte alles hübsch arrangierte schon etwas aufgegessen %;   )

IMG_6791_kleinIMG_6792_klein

IMG_6800_klein

Und das haben die Katzen erlebt:

Einladungskarte: Wir haben Pappe in „Lesezeichen“-Größe zurecht geschnitten, oben mittig gelocht und einen geflochtenen Strang Wolle hindurchgezogen. Unten links haben wir ein kleines Kätzchen aufgeklebt. Es sieht so aus, als würde das Kätzchen mit der Wolle spielen – vielleicht hält es sich als Lesezeichen und Erinnerung noch eine Weile. Auf der Rückseite war der Einladungstext.

Deko: Tischdecke mit Katzenpfotenspuren (Papierdecke in Stoffoptik aus dem Supermarkt mit schwarzem Edding verziert), dazu goldene Messingkerzenständer und kleine schicke Gläser (vom Flohmarkt). Die Katzenpfotenspuren zierten auch die Abschiedsgeschenktüten, oben eine goldene Schleife und drin eine Mandarine und eine Katzen-Serviette (Süßes gibt’s eh immer und der Kleinkram geht so schnell kaputt/verloren/beides.)

Kuchen: Zum selber Backen kam ich nicht mehr, deshalb wurden’s zwei fertige Schokokuchen aus dem Geschäft mit Streuseln und Katzenplätzchen aus Mürbteig oben auf. Und weitere Katzen aus Mürbteig.

Spiele: Kinderschminken – wer aussieht wie eine Katze, nur noch mit Miau antwortet und , und sich einen Katzennamen ausgesucht hat, der IST dann auch eine Katze (und wie sehr sie Katzen SIND… erstaunlich).

Miauen, Schnurren, sich wie eine Katze bewegen, Klettern und von der Couch/dem Fensterbrett springen (nicht Kopf voran, aber sehr cat like); Im Garten „Wer hat Angst vorm schwarzen Hund?“, wobei Frage und Antwort tierisch (laut) gebellt und miaut wurden, und wir haben Mandeln in der Tüte mit Steinen zertrümmert, um das Vogelhäuschen zu befüllen und so mögliches Katzenfutter anzlocken, hehe.

Malen – während des Essens haben wir über Katzen gesprochen, danach haben die Kinder sie gemalt. Und mit dem Einhornstempel so viele Einhörner gestempelt wie möglich und aus den Glitterstiften so viel Farbe heraus gepresst wie möglich. Man sah, dass sie alle Zahnpastatubenerfahrung haben.

Aus der Bücherei hatte ich alle verfügbaren Katzenbücher besorgt, die wir vorgelesen haben.

In den Zeiten dazwischen streunte das Rudel miauend durchs Haus. Im Sommer könnte man auch „um die Häuser streunend“ zum Spielplatz gehen. Ich hatte gehofft, trotzdem hat’s mich überrascht, dass die Kinder sich so viel gegenseitig und miteinander beschäftigt haben.

Abendessen: Pommes in Fischform (Kartoffeln schälen, halbieren, mit vier Schnitten die Schwanzflosse herausarbeiten und dann den „Fisch“ in Scheiben schneiden. Öl dazu, nebeneinander aufs Blech und im vorgeheizten Ofen 15 Minuten bei 200 Grad Umluft goldgelb backen), Tomate-Mozzarella-Salat (Käse und Tomaten voneinander getrennt, wer wollte konnte Käse oder Tomaten pur, oder eben gemischt), dazu kleine panierte Schnitzel.

Musik: „Katzen brauchen furchtbar viel Musik“ auf youtube oder HIER.

Kinderschminke: HIER

Katzen-Plätzchenausstecher von Städter: HIER

Kleine Katzenfiguren: HIER gibt es ein Set bunter Katzen. Die könnte man natürlich auch farblich passend ansprühen. Ich hatte nur noch eine einzige kleine Schwarze, die auf den Servietten platziert war.

Katzen-Kinderbücher von Rob Scotton über „Kater Kamillo“: HIER und HIER und HIER

Viele Grüße aus dem Garten

Maria

 

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.